Ganzheitliche Ausrichtung
Die grundlegenden Voraussetzungen, d. h. die Basis für Lehre, Forschung, Bildung und Ausbildung an der FH KUNST Arnstadt liegen in der ganzheitlichen Ausrichtung ihrer Inhalte und Methoden: Impulsgebend sind hierbei die geisteswissenschaftlichen Gedanken zur Antroposophie und der von Rose Maria und Siegfried Pütz erarbeitete künstlerische Schulungsweg. Dieser Ansatz dient als Fundament für die künstlerische Praxis wie für die wissenschaftliche Theorie. Er öffnet den Blick für integrative Lösungen, erschließt das Reflexionspotential jedes Einzelnen und ermöglicht neue Ansätze und Perspektiven.
Künstlerischer Schwerpunkt
Grundlage für das Ziel der Herausbildung einer therapeutischen Professionalität und einer künstlerischen Persönlichkeit bildet an der FH KUNST die praktische künstlerische Ausbildung der Studierenden. Hierbei stehen die individuellen künstlerischen Konzeptionen und Realisierungen der Studierenden und der Bezug zum Adressaten im Vordergrund. Interdisziplinäre wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden unterstützen die Planung und Konzeption künstlerischer bzw. kunsttherapeutischer oder -pädagogischer wie kommunikativer und wirtschaftlicher Konzeptionen.
Voraussetzung für das Studium
Voraussetzungen für das Studium an der FH KUNST sind neben der Hochschulbestätigung die besondere künstlerische Befähigung, verbunden mit der Einsicht in eine ganzheitliche, soziale Wirkungsmöglichkeit der Kunst, besonderem sozialen Engagement und hoher Sensibilität. Diese Befähigung wird durch die Eignungsprüfung festgestellt.
Die Kunst als Mittelpunkt
Schwerpunkt des Studiums an der FH KUNST und Ausgangspunkt des sozialen bzw. therapeutischen Wirkens ist der eigene künstlerische Schaffensprozess.
Was ist Anthroposophie?
Die FH KUNST ist der Freiheit von Forschung und Lehre in Wissenschaft und Kunst verpflichtet. Dies beinhaltet auch den kritischen Diskurs zu den Impulsen aus der Anthroposophie, die zu den identitätsbildenden Grundlagen der FH KUNST zählen. Anthroposophie bedeutet „Weisheit vom Menschen“ und ist in den Worten ihres Begründers Rudolf Steiner (1861-1925) „Bewusstsein des eigenen Menschentums“. Anthroposophische Ansätze sind aufgrund ihres ganzheitlichen und dynamischen Menschenbildes besonders geeignet, die kreativen, therapeutischen und wirtschaftlichen Veränderungspotentiale durch Kunst zu erklären und das Ziel der FH KUNST – das Wirken der Kunst für Menschen – zu unterstützen.
Kernpunkte der anthroposophischen Anthropologie sind die Freiheit und die Entwicklungsmöglichkeiten des Menschen. Verwirklicht werden beide nach anthroposophischer Anschauung durch das schöpferische Potential des Menschen, das den Anschub bildet nicht nur für Kunst und Kultur, Lernen und Bildung, sondern auch von Heilung und Gesundheit.
Die Anthroposophie als Erkenntnisweg versteht sich als Anregung zur Entwicklung des Individuums und zur Neugestaltung von Lebens- und Kulturverhältnissen und nicht als System oder Lehre.
Die anthroposophische Geisteswissenschaft wirkt in weiten Bereichen des kulturellen Lebens – nicht nur in der persönlichen Lebensführung vieler Menschen, sondern auch in Pädagogik, Medizin, Heilpädagogik und Sozialtherapie, in der Landwirtschaft, in der Kunst, in der Kommunikation und auch immer mehr in entscheidenden Bereichen des Wirtschaftslebens.
achtung!
am Samstag, den 9 Juni, 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen, Vorträge, Lesungen, Live-Musik, Gespräche mit Professoren, Professorinnen und Studierenden, Mappenberatung, Rundgang, Essen, Trinken, Grillstation und vieles mehr
Wir bitten um Anmeldung unter
info@fh-kunst.de >
höhepunkte
Die FHKUNST Arnstadt bietet den Kunstklassen der 11. und 12. Jahrgänge die Möglichkeit zur Teilnahme an einer "offenen Vorlesung".
Mehr dazu >

Die Studiengänge Freie Bildende Kunst, Kommunikationsdesign und Kunsttherapie sind seit dem 14.12.2010 durch Beschluss der Akkreditierungskommission der AHPGS Freiburg akkreditiert.